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Was ist Erdgas?

Definition

Was ist Erdgas?

Oft in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Erdöl, das unter der Erde bzw. am Meeresboden gefördert wird, findet man auch das Erdgas. Es entsteht durch eine Art chemische Reaktion (Zusammensetzung). Sein Hauptbestandteil ist Methan, ein so genanntes Sumpfgas. Ferner können in ihm größere Anteile an Kohlenwasserstoffen, wie Propan, Butan, Ethan und Äthylen (farblose Gase) enthalten sein. Daneben ist ein kleiner Anteil an Schwefelwasserstoff sowie Kohlenstoffdioxid nachweisbar.

Das für die Energieleistung wertvollste Erdgas enthält Helium und wird aufgrund seiner Energiedichte zusätzlich zwischen Erdgas H (high) oder Erdgas L (low) unterschieden. Weitere Eigenschaften des Erdgases werden durch seinen Brennwert (Thermik), seine Dichte (Masse) sowie seinen Siedepunkt (Kochpunkt) nachgewiesen.

Die noch ergiebigsten Vorkommnisse an Erdgas werden in Russland und dem Iran vermutet. Den zur Zeit größten Verbrauch verzeichnet die USA, während das dazu verhältnismäßig kleine Deutschland fast unmittelbar dahinter rangiert. Die Wirtschaft Russlands lebt von einem großen Anteil am Erdgas-Export.

Seinen wirkungsvollen Einsatz findet Erdgas in erster Linie in den herkömmlichen Heizsystemen, innerhalb der Industrie (Produktion), in der Landwirtschaft (Heiz- und Trockensystemen, etc.) sowie als alternativer Kraftstoff für Autos.

Erdgas ist ein geruch- und farbloser, leicht entflammbarer, relativ ungiftiger, fossiler Rohstoff. Die Zündtemperatur beträgt in etwa 600 Grad Celsius. Ferner ist es bei Weitem leichter als Luft, was ihm eine gewisse Mystik verleiht.

Weltweit an dritter Stelle aller Brennstoffe, nach Erdöl und Kohle, votiert das Erdgas. Aufgrund seines geringen Co2-Ausstosses trägt es jedoch weitaus höher zur globalen Ökologie bei. Deshalb sollte ein vermehrter Einsatz von Erdgas auch seitens der Regierungen gefördert werden, damit sich diese Skala schnellstens verändert. Genügend Diskussionen hierüber wurden auf zahlreichen Politikveranstaltungen bereits geführt. Ebenfalls hat die Forschung und Wissenschaft mit Nachdruck darauf aufmerksam gemacht.

Innerhalb der Bundesrepublik erzielt das Erdgas inzwischen bei Neubauten einen Marktanteil von 70 %. Gründe hierzu sind der geringe Schadstoffausstoß, der minimierte Platzbedarf (Lagerkapazität) und die unproblematischen Lieferung. Monatliche Zahlungen ermöglichen zusätzlich eine bessere Kalkulation des Haushalsbudgets. Seriöse Architekten, Bauträger, das Handwerk, etc. informieren über diese Tatsache den Bauherren auch bei Sanierungsarbeiten.

Erdgas gehört innerhalb der Klasse der Energieträger zu einem wesentlichen Bestandteil und ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Wenngleich seine natürlichen Vorkommnisse immer stärker schwinden und irgendwann dem Verbraucher nicht mehr zur Verfügung stehen können. Biogas wird aus diesem Grunde immer stärker als Nachfolger publiziert.

Der Transport des Erdgases vom Fundort bis zum Verbraucher erfolgt zuerst einmal in Pipelines oder mittels speziell ausgerüsteten Tankschiffen. Letzteres geschieht unter der Bezeichnung LNG (Liquefied Natural Gas). Anschließend wird es in entsprechende Tanks umgepumpt, von denen aus es zu den jeweiligen Händlern geliefert werden kann. Der Staat unterhält zusätzliche Reservetanks für eine Notversorgung seiner Bürger.