Der Energiemarkt im Allgemeinen sowie Strom und Gas im Speziellen bestimmen seit jeher den Alltag der Menschen. Ohne Energie geht gar nichts, doch ist Energie eben auch nicht unendlich verfügbar und wird zudem immer teurer, eben weil die Ressourcen immer knapper werden. Wie dies speziell für Gas in Deutschland aussieht, soll im Folgenden erörtert werden.
Energieversorgung in Deutschland
Die Energieversorgung in Deutschland setzt sich primär aus Mineralöl (37%), Erdgas (23%) und Stein- und Braunkohle (24%) zusammen. Der restliche Anteil wird zu 12% aus Kernenergie und zu rund 5% aus erneuerbaren Energien gedeckt. Da wir aber mit diesen Aufteilung nicht noch Jahre lang so weiterfahren können, sind die Politiker wie die Gesellschaft seit Jahrzehnten dran, ein energiepolitisches Gesamtkonzept zu erarbeiten, da die Zukunft Deutschlands bislang stark von einer wirtschaftlichen, sicheren und umweltfreundlichen Energieversorgung abhing. Ziel wird es sein, den Anteil der erneuerbaren Energien auszubauen, die Kernenergie mehr und mehr zu minimieren und die verbleibenden Ressourcen an Erdgas und Erdöl zu schonen.
Erdgas – Marktsituation und Anbieter
Erdgas ist also eine der drei großen Energiepfeiler in Deutschland. Hierzulande gibt es heute etwa 750 Gasanbieter, doch das war nicht immer so. Während früher wenige Anbieter die Monopolstellung auf dem Gasmarkt innehatten, versprach die Energierechtsnovelle 1998 Besserung. Durch die Liberalisierung des Gasmarktes sollte es jedem Konsumenten möglich gemacht werden, sich einen Anbieter auf dem freien Gasmarkt auszusuchen und den für sich passendsten Tarif ausfindig zu machen. Dabei standen oft vor allem regionale Anbieter auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Der Gasanbieterwechsel sollte den Konsumenten damit einfach wie zugänglich gemacht werden, doch die praktische Umsetzung dauerte nach 1998 dennoch ein paar Jahre. Der Großteil des Marktes lag noch immer bei den Großkonzernen und erst als im Juli 2005 die Bundesnetzagentur die Kontrolle der Gasnetze übernahm und die Kosten für den Netzzugang auch für alternative Anbieter erschwinglich machte, wurde die Auswahl der Gasanbieter in Deutschland größer und vielfältiger. Heute sind wir also bei 750 verschiedenen Anbietern angelangt, darunter sind rund 350 regionale Gasversorger vertreten, aber dennoch beherrschen die großen Gasanbieter nach wie vor den Markt.
Insgesamt nur sieben Unternehmen fördern gemeinsam rund 80% des inländischen Gasbedarfs und haben damit also einen Anteil von mehr als 90% am Gasimport. Im Gegensatz zu Strom wird Gas allerdings nicht lokal produziert, sondern importiert, so dass die Abnehmer, also die lokalen Versorger oder Stadtwerke, auf das Gas und den Transport großer Ferngasunternehmen angewiesen sind. Und damit bleibt den Großen ihre Vormachtstellung auch weiterhin zugesichert.
Anbieterwechsel durch Gaspreisvergleich im Internet
Die Politik sowie die Wirtschaft arbeiten ständig daran, dieses Monopol aufzulösen bzw. besser zu verteilen. Die Aufgabe ist es, den Wettbewerb zu steigern, um damit zugleich fairere Gaspreise für den Verbraucher zu ermöglichen. Aus diesem Grund appellieren Politik und Wirtschaft auch stets an die Verbraucher, regelmäßig einen Gaspreisvergleich durchzuführen, um so den günstigsten Anbieter für sich und ihre Umgebung auszumachen und demnach auch nicht zu zögern, in regelmäßigen Abständen den Gasanbieter zu wechseln. Damit wird der Wettbewerb unter den Anbietern geschürt, Großkonzerne können sich nicht mehr jeden Gaspreis erlauben und auch kleinere Anbieter bekommen die Chance auf ein blühendes Geschäft. Demnach liege es also auch beim Verbraucher selbst, seinen Beitrag zum Gasmarkt in Deutschland zu tragen und den Gaspreis maßgeblich mitzubestimmen.
Durch einen unverbindlichen Gaspreisvergleich im Internet lassen sich in Kürze alle Anbieter miteinander vergleichen und man kann so in nur wenigen Minuten den günstigsten Anbieter für sich ausmachen, das Formular zum Anbieterwechsel ausfüllen und schon ist man nicht auf dem Weg zu geringeren Energiekosten im Haushalt, sondern auch auf dem Weg in eine bessere Zukunft für die Energieversorgung in Deutschland.