Die Osterfeiertage stehen an. Das merkt man nicht nur am aufkommenden Verkehr, sondern auch an den Preisen an den Tankstellen. Die 1,40 Euro-Marke ist schon längst überschritten. Im Vergleich dazu: Vor noch nicht einmal 1 ½ Jahren bezahlten Autofahrer für Superbenzin nur 1,11 Euro.
Ausgelassen wird die Wut über die Preise an denen, die nichts dafür können – den Tankstellenmitarbeitern. Die leiten die Preise nur von den Zentralen weiter, sogar die Umstellung an den Preistafeln geschieht automatisch.
Die Preise für gastankende Autos sind in den letzten Monaten stabil geblieben. Mittlerweile bezahlt man beispielsweise mit einem gasbetriebenen 3er BMW für die gleiche Strecke weniger als die Hälfte im Vergleich zu einem Benziner.
Die Umrüstungskosten von rund 3000 Euro rendieren sich nach ungefähr 15.000 gefahrenen Kilometern. Nachteilig ist beim Erdgasauto die Betankung, mit nur 900 Erdgas-Tankstellen ist das Netz deutschlandweit noch nicht wirklich dicht ausgebaut.
Je nach Modell schafft man mit einer Erdgastankfüllung zwischen 200 und 400 Kilometern. Wird dieser Rahmen überschritten, schaltet die Versorgung von Gas auf Benzin um, sodass man im Notfall auch immer noch auf die teure Variante umsteigen kann, wenn kein Gas in der Nähe ist.
Gerade bei der Anschaffung eines Neuwagens sollte man sich, besonders als Vielfahrer, Gedanken über eine Umrüstung machen. Die Spritpreise werden höchstwahrscheinlich nicht mehr auf das Niveau von vor zwei Jahren zurückgehen, sondern eher noch immer teurer werden.
Ein altes Auto jetzt noch umzurüsten, ist hingegen eher unnötig.