Das Okay für die Ostsee-Pipeline

Endlich ist es da: die Zustimmung Finnlands zum Bau der russisch-deutschen Erdgas-Pipeline durch die Ostsee.

Fakten

Die Pipeline soll auf einer Länge von 1200 Kilometern zwischen dem russischen Vyborg und Lubmin bei Greifswald verlaufen und führt somit einmal quer durch die Ostsee. Im April dieses Jahres soll das Projekt gestartet und bis Ende 2011 fertig gestellt werden. 7,5 Milliarden Euro werden hierfür von dem deutsch-russischen Unternehmen NordStream für das gleichnamige Projekt zur Verfügung gestellt.

Sobald die Pipeline ihre volle Kapazitäten nutzen kann, was im Jahre 2016 soweit sein soll, werden jährlich 55 Millionen Kubikmeter Erdgas die Strecke passieren.

 

Verantwortliche

Da die Trasse des Ergas-Projekts die Wirtschaftszonen Finnlands betrifft, mussten diese das Projekt bewilligen. Schweden und Dänemark taten dies bereits im letzten Jahr. Somit hat das Projekt nun grünes Licht von allen Seiten – eigentlich. Denn der WWF und der BUND haben bereits Klage eingereicht da sie befürchten, dass nicht genug Ausgleichsleistungen für den schweren Eingriff in die Natur getätigt werden. Sollten sie Recht bekommen, wäre das Bauprojekt erstmal auf Eis gelegt.

 

Investoren

Gazprom hat mi 51 Prozent den Löwenanteil des Projekts inne, weitere 40 Prozent werden von E.ON Ruhrgas und Wintershall getragen. Über die letzten neun Prozent verfügt das niederländische Gasunternehmen Nederlandse Gasunie NV.

Über den Einstieg eines französischen Gaskonzerns wird noch verhandelt.

 

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